Fallert Ortenauer Holzenergie stellt seit 1984 Hackschnitzel zur Energiegewinnung her. Von Anfang an hat Firmengründer Klaus Fallert Krane von Loglift eingesetzt.
Auf dem Randstreifen einer Autobahn steht ein Lkw mit kastenartigem Aufbau und einer Maschine mit seitlichen Walzen und Kran. Zwischen diese schiebt Kranführer Roland Fischer am Fahrbahnrand aufgehäufte Stämme und Äste. Er thront in einer hydraulisch auf und ab beweglichen Kabine mit bestem Überblick über das Geschehen und einen daneben stehenden Mulden-Lkw. Aus einem drehbaren Auswurf wird das zu Hackschnitzeln verarbeitete Holz in die Mulden geschleudert.
Das Fahrzeug ist der neueste von drei Mobilhackern der Fallert Ortenauer Holzenergie. Diesen Bruks-Hacker Typ 805 „füttert“ ein LOGLIFT F71. Vom Kransitz aus bewegt Fischer auch den Lkw. Wenn er die dicken Büschel mit Stämmen oder Ästen und Zweigen packt, setzt er den Dreifinger-Greifer (LOGLIFT KM 634) weit geöffnet an und fasst das Bündel dicht am Boden. Der Greifer presst die Äste zusammen und schiebt sie eng gebündelt in den von einem 400 PS-Motor angetriebenen Hacker. Fischer zum LOGLIFT F71: „Er hat eine weiterentwickelte Elektronik und ist jetzt noch feinfühliger zu bedienen. Die Einstellungen jeder Funktion lassen sich auf die gewünschte Geschwindigkeit von bis zu drei verschiedenen Fahrern anpassen.“ Der inzwischen mit einem Muldenhängerzug eingetroffene Firmenchef: „Wir setzen seit Jahren Loglift Krane ein und sind sehr zufrieden. Sie sind robust. Die innen liegenden Schläuche am F71 verhindern Schäden.“
Entlang der Fahrbahn sind zehn Meter Fläche frei zu machen. Zwei Bagger schneiden die Bäume mit Hydraulikscheren ab und legen sie für den Hacker bereit. Fischer packt sie mit dem Greifer an dem hydraulisch weit ausfahrbaren Kranarm schnell und sicher und schiebt sie in die Maschine. In hohem Bogen schleudern die Hackschnitzel aus dem dreh- und höhenverstellbaren Auswurf über den Waldboden. Die Enge und der Verkehr verhindern eine Verladung in den Mulden-Lkw. Fallert Ortenauer Holzenergie (www.f-o-h.de) stellt seit 1984 Hackschnitzel zur Energiegewinnung her und war damit Pionier auf ihrem Gebiet. Das Unternehmen wird von Klaus Fallert und Sohn Frank geführt und hat mit Teilzeitkräften 18 Mitarbeiter. Es setzt drei Mobilhacker, vier Muldenlastzüge und eine stationäre Trockenanlage ein. Das Unternehmen gewinnt seine Erzeugnisse aus Restholz, nachwachsendem Rohstoff mit günstiger CO2-Bilanz. Die drei wichtigsten Angebote sind Hackschnitzel (Energieholz), Premium-Hackschnitzel (Restfeuchte 15 bis 20 %, 1 % Ascherest) und Holzbriketts aus naturbelassenem Waldholz (DIN 51731).